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Vor Listerien wappnen mit intelligenten Hygiene-Gesamtsystemen

11. November 2019

Krankheitsfälle und Betriebsschließung – soweit kann es bei einer Listerien-Kontamination kommen. Vorbeugen lautet somit das Gebot für jeden Lebensmittelhersteller. Die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher hat oberste Priorität.

Wie kann man die Produktion vor Listerien schützen?

Listerien sind in der Lebensmittelproduktion ein gefürchteter Gegner. Dieser pathogene Keim kann beim Menschen eine Listeriose auslösen, die immer wieder für Krankheitsfälle verantwortlich ist. Die Sicherheit der Verbraucher sollte in der Lebensmittelbranche stets oberste Priorität haben. Hygiene-Gesamtkonzepte helfen Betrieben sich vor dem Eindringling besser zu schützen.
Nur ein sehr geringer Teil aller Rückrufe, aufgrund von bakteriellen Lebensmittelkontaminationen, betreffen Verunreinigungen mit Listerien. Trotzdem sind diese pathogenen Bakterien durch ihr äußerst hohes Gesundheitsrisiko besonders kritisch. Rückrufe aufgrund von Listerien betreffen in der Regel Rohmilchkäse, Rohwürste, rohes Fleisch, roh geräucherte Fischprodukte und andere Fleisch- und Geflügelerzeugnisse. Aber aber auch gekühlt angebotene Obst- und Gemüseerzeugnisse kann es treffen. Listerien werden zwar durch Erhitzungsprozesse abgetötet, potenzielle Rekontaminationen bei der Weiterverarbeitung und der Kühllagerung sind jedoch möglich.

Lebensmittelbetriebe sind dafür verantwortlich, nur Produkte auf den Markt zu bringen, von denen innerhalb der vorgeschriebenen oder üblichen Verkaufsfrist kein Risiko für den Konsumenten ausgeht. Kritische Faktoren liegen je nach Produktionsprozess in unterschiedlichen Arbeitsschritten. Diese werden im individuellen HACCP-Konzept des Betriebes erfasst. Für alle Betriebe sind gleichwohl folgende vier Punkte relevant, um das Risiko durch Listerien zu reduzieren:

  • Vermeidung des Listerien-Eintrags
  • Unterbindung von Produktkontamination
  • Überwachung und Kontrolle
  • Dekontamination bei Listerien-Nachweis

Moderne Hygienetechnik für Personal und Betrieb als Schutzschilde

Um die Gefahr zu minimieren, sollte ein Betrieb bei der Hygiene nichts, aber auch gar nichts dem Zufall überlassen. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter einer Lebensmittelproduktion birgt eine Gefahr für das Produkt. So gilt es in Wissen und Technik zu investieren, also zum einen in Mitarbeiterschulungen und zum anderen in intelligente Personalhygiene-Konzepte mit Komponenten wie:
  • Hygieneschleusen und Zugangssicherung
  • Handreinigung und -desinfektion
  • Sohlenreinigung und -desinfektion
  • Reinigung und Desinfektion von Arbeitsmaterial

Eine entscheidende Gefahrenstelle ist der Zutritt zur Produktion, also der Wechsel von einem unreinen in einen reinen Bereich. Hier empfiehlt sich eine professionelle Hygieneschleuse, denn sie sorgt in kurzer Zeit, automatisch und kontrolliert, für desinfizierte Hände und Sohlen. Nur wer sie durchlaufen und dabei alle Reinigungsschritte korrekt durchgeführt hat, erhält per Drehkreuz Zugang zum Produktionsbereich. Spezielle Kontrollmechanismen sorgen für zusätzliche Sicherheit. So gibt es z. B. die Möglichkeit der visuellen Überwachung der Handdesinfektion, die eine falsche Anwendung praktisch ausschließt.

Beim Desinfektionsmittelspender MANO Vision prüft eine Kamera, ob tatsächlich beide Hände im Erfassungsbereich gehalten werden und ob die Handhaltung optimal für die Desinfektion ist. Die Abgabe des Desinfektionsmittels erfolgt nur dann, wenn die Finger im Desinfektionsmittel-Sprühbereich gespreizt gehalten werden. Der Benutzer kann die korrekte Position der Hände auf dem Display erkennen. Erst nach erfolgter Händedesinfektion wird der Durchgang in den High-Risk-Bereich der Produktion durch die integrierte Drehsperre freigegeben. Die visuelle Erfassung der Hände schließt eine Manipulation des Desinfektionsvorgangs weitgehend aus.

Betriebshygiene mit Niederdruck-Schaumreinigung sichern

Auch im Betrieb selbst gibt es heute höchst sichere Reinigungs- und Desinfektionslösungen. Für Oberflächen empfiehlt sich hier die Niederdruck-Schaumreinigung, denn sie ist effizient, kostengünstig und zeitsparend. Überdies wird die Investition in ein Gerät von der Bafa finanziell unterstützt.

Bei der Niederdruck-Schaumreinigung können sowohl Säuren als auch Laugen eingesetzt werden. Die Auswahl des Mittels zur Reinigung oder Desinfektion geschieht durch die Umschaltung eines einzigen Bedienhebels. Genauso einfach lässt sich auch zwischen Wasser und Schaum wechseln. Die Reinigungskräfte wählen einfach am Gerät die gewünschte Applikation aus. Spül-, Schaum- und Reinigungsdüsen erlauben individuelle Anpassungen an die jeweiligen Reinigungsschritte und sorgen für umfassende Hygiene.

Individuelle Hygiene-Gesamtkonzepte vom Marktführer

Marktführer für Hygiene-Gesamtsysteme in der Lebensmittelindustrie ist PHT mit Sitz in Beckum und in Bad Tölz. PHT entwickelt modernste Lösungen und setzt dabei auf

Individualität. Das Unternehmen bietet seine Hightech-Hygienesysteme als Baukasten an, um auf die individuellen Bedürfnisse der Betriebe eingehen und ein passendes Gesamtkonzept entwickeln zu können. PHT legt Wert darauf, seinen Kundinnen und Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das bedeutet: regelmäßiger Service, Beratung und Tipps zur Förderung durch die Bafa.

Professionelle Hygieneschleuse von PHT sichert die Personalhygiene

PHT entwickelt modernste Lösungen und setzt dabei auf Individualität. Wir bieten Hightech-Hygienesysteme als Baukasten an, um auf die individuellen Bedürfnisse der Betriebe einzugehen und ein passendes Gesamtkonzept entwickeln zu können. PHT legt Wert darauf, seinen Kundinnen und Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das bedeutet: regelmäßiger Service, Beratung und Tipps zur Förderung durch die Bafa. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.