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Warum die Lebensmittelindustrie auf Edelstahl setzt?

Wenn Sie einen Blick in die Großküchen und Produktionshallen der Lebensmittelindustrie werfen, stellen Sie fest, Edelstahl dominiert. Ob Spülen, Maschinen, Hygieneschleusen – fast alle Geräte sind aus Edelstahl. Der Grund: Hygiene und Lebenszykluskosten. Anders ausgedrückt: Für die Verarbeitung von Lebensmitteln gibt es kein besseres Material als Edelstahl.

6 Gründe für Edelstahl in der Lebensmittelindustrie

1. Korrosionsbeständig

Edelstahl korrodiert nicht. Das heißt, dass der Edelstahl bei Kontakt mit Lebensmitteln wie Fruchtsäuren oder andere Umwelteinflüsse wie Reinigungsmittel oder Sauerstoff nicht angegriffen wird.

2. Antibakteriell

Durch die glatte Oberfläche erhalten Keime und Bakterien keine Angriffsfläche. Sie können sich auf Edelstahl nicht vermehren. So sind die Hygienebedingungen optimal.

3. Lebensmittelecht

Alle Aromen der Lebensmittel bleiben bei Kontakt mit dem Stahl erhalten; es kommt zu keiner Diffusion. Das bedeutet, Edelstahl verhält sich geschmacksneutral.

4. Emissionsfrei bei Hitze

Viele Materialien wie Kunststoffe verlieren bei hohen Temperaturen ihre Stabilität. In der Folge treten Substanzen aus, die im schlimmsten Fall giftig sein können.

5. Langlebig

Edelstahlprodukte besitzen eine sehr lange Lebenserwartung. So sind die Lebenszykluskosten für die Industrie von Gewinn.

6. Wartungsarm

Zu den guten Lebenszykluskosten trägt auch bei, dass Edelstahl-Anlagen und -Gegenstände sich einfach reinigen lassen. Für die Reinigung reichen Wasser, Schwamm und gewöhnliche Reiniger.

PHT-Handwaschbecken

Industrie-Handwaschrinne aus Edelstahl

Nicht rostender Edelstahl für die Lebensmittelindustrie

Edelstahl ist immer eine Metalllegierung. Das heißt, Edelstahl setzt sich aus verschiedenen Materialien zusammen, meist aus Eisen, Chrom und Kohlenstoff sowie weiteren Metallen und Stoffen. Somit ist Edelstahl nicht gleich Edelstahl. Lebensmittelhersteller müssen darauf achten, dass der verwendete Edelstahl lebensmitteltauglich ist. Rostfreier Stahl erfüllt die Anforderungen, die in der EU-Verordnung 1935/2004/EG festlegt sind (Grundlegende Anforderungen an Materialien und Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen). Das wichtigste Legierungselement von nicht rostendem Stahl ist Chrom, das vornehmlich mit Nickel legiert wird. Die Bezeichnung für Edelstahl rostfrei lautet 1.4301, umgangssprachlich auch VA oder V2A Stahl genannt.

Als Spezialist für hygienische Geräte in der Lebensmittelindustrie setzt die PHT Group auf Edelstahl 1.4301. Denn die Hygiene und Lebensmittelsicherheit stehen für uns an erster Stelle. Der eingesetzte Edelstahl entspricht den gesetzlichen Vorgaben zur Hygienesicherheit und kann somit unbedenklich in Großküchen, der Lebensmittelzulieferindustrie, der Gemeinschaftsverpflegung und der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden.

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