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Hygieneschleuse in der Personalhygiene: Wichtiger denn je

28. Juli 2021

Eine der größten Gefahr von Verunreinigungen bei der Lebensmittelherstellung ist der Mensch. Kontaminierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen Keime und Bakterien in die Produktionsstätte. Bekannte Krankheitserreger sind unter anderem Salmonellen, E. Coli-Bakterien, Staphylococcus aureus, Norovirus. Unzureichende Hygienemaßnahmen führen von Bauchschmerzen und Durchfall über Fieber bis hin zu lebensgefährlichen Lebensmittelvergiftungen. Es drohen Verbraucherbeschwerden, rechtliche Konsequenzen, wirtschaftlicher Schaden und Imageverlust.

Deswegen legen Hygienekonzepte wie das HACCP-Konzept einen starken Schwerpunkt auf die Personalhygiene. Eine Hygieneschleuse am Zugang schützt Mitarbeiter und die Produktion.

Die sechs Gebiete der Personalhygiene

  • Persönliche Hygiene der Mitarbeiter: Regelmäßiges Duschen und Waschen. Rasieren und Haarpflege. Mundhygiene. Kurze und gereinigte Fingernägel.
  • Handhygiene im Betrieb: Händewaschen vor Arbeitsbeginn, nach Pausen und Toilettengängen oder bei Tätigkeitswechsel. Regelmäßiger Wechsel von Handschuhen.
  • Saubere Arbeitskleidung: Strikte Trennung zwischen Arbeits- und Straßenkleidung.
  • Saubere Schuhe: Sorgfältige Reinigung der Schuhe und Sohlen bei Eintritt in sensible Bereiche.
  • Gesundheit der Mitarbeiter: Abdecken von Wunden, Tragen von Handschuhen und Mundschutz, Fernbleiben von der Arbeit bei infektiösen Erkrankungen.
  • Hygienisches Verhalten im Betrieb: Verbot von Rauchen und Essen im Produktionsbereich. Kein Husten oder Niesen bei der Produktion. Kein Tragen von Schmuck, künstlichen Fingernägel, Nagellack und Armbanduhren.

Sind für die Punkte eins, fünf und sechs Schulungen und Regelungen das Mittel der Wahl, helfen bei den Punkten zwei, drei und vier technische Hilfsmittel wie Hygieneschleusen, um die Personalhygiene sicherzustellen.

Hygieneschleuse, die Komplettlösung

Der hygienesensibelste Bereich in der Lebensmittelindustrie und -verarbeitung ist der Produktionsbereich. Er gehört besonders geschützt, im Idealfall mit einer Hygieneschleuse. Eine Hygieneschleuse vereint das Reinigen und Desinfizieren von Händen sowie der Schuhe und Sohlen und sichert die richtige Durchführung der Personalhygiene über eine Zugangskontrolle. So gewährleistet die Hygieneschleuse, dass das Personal erst nach erfolgter Reinigung den Produktionsbereich betreten kann. Dadurch greift sie in die Betriebsabläufe ein. Um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen, ist es wichtig, dass die Hygieneschleuse an die spezifischen Bedürfnisse angepasst wird. Zu klären sind: Art des Anlagentyps und Zahl der Mitarbeitenden, die die Hygienestation passieren.

Personalhygiene: Checkliste Hygieneschleuse

  • Wie viele Mitarbeiter durchlaufen pro Minute/Stunde die Hygieneschleuse?
  • Treffen bei Schichtwechsel die Mitarbeiter aufeinander?
  • Wird bei der Zugangskontrolle eine elektronische Freigabe benötigt?
  • Soll die Handhygiene per Kamera kontrolliert werden?
  • Wird die Hygieneschleuse fest installiert oder soll sie mobil sein?
  • Führen die Mitarbeiter Arbeitsmaterialien mit sich?
  • Inwiefern sind die Schuhsohlen verschmutzt?
  • Müssen Schuhsohlen desinfiziert werden?
  • Wird eine Stiefelschaftreinigung benötigt?
  • Wie soll die Handtrocknung erfolgen: Warmlufthändetrockner oder Papier?

Hygieneschleusen helfen, das verpflichtende HACCP-Konzept einzuhalten und die Gefahren für Verbraucher zu minimieren. Die PHT Group bietet sowohl standardisierte als auch individuelle Lösungen für Hygieneschleusen an. Modulare Hygieneschleusen lassen sich besonders gut an die jeweiligen betrieblichen Anforderungen anpassen. Bei PHT bekommt jeder Lebensmittelbetrieb – egal ob groß oder klein – die passende Hygieneschleuse für seine Personalhygiene.

Professionelle Hygieneschleuse von PHT sichert die Personalhygiene

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